Mehrsprachigkeit und Interferenzen in Kochrezepten von semicolti der italienischen Schweiz im 19. Jh.

Tania Vittore | Johannes Gutenberg-Universität Mainz «io sonno con la qualle far memoire delle tas pastesaria» Mit diesen Worten beginnt eine private Sammlung von 22 Rezepten von Konditoreiwaren des Zuckerbäckers, Andrea Baltresca aus Bondo, einer Gemeinde im schweizerischen Kanton Graubünden. Die Rezepte wurden auf der Rückreise aus Rochefort, einer französischen Stadt, in der Baltresca gearbeitet… Mehrsprachigkeit und Interferenzen in Kochrezepten von semicolti der italienischen Schweiz im 19. Jh. weiterlesen

NAM-Släng. Young people’s multilingualism and multimodal communicative practices within the Namibian variety of German used in Social Networks

Silvia Verdiani | Università di Torino In mediatised cultures, people are engaged in increasingly complex networks of digital and analogue media practices through which they construct, experience, and share their lifeworlds. Conversation through social networks, in fact, allows actions that are not necessarily present in the vis-a-vis verbal exchange, but which are instead specific to… NAM-Släng. Young people’s multilingualism and multimodal communicative practices within the Namibian variety of German used in Social Networks weiterlesen

Donauschwaben auf dem Balkan. Diachrone Einblicke in die Lexik einer deutschen Sprachkontaktvarietät

Adam Tomas | Ludwig-Maximilians-Universität München Mein Projekt befasst sich mit zentralen Fragestellungen wie: Inwiefern ist Sprachkontakt und die daraus folgende Übertragung der Lexik in der Sprache der Donauschwaben auf dem Balkan evident? Wie viel sprachlicher Einfluss wurde an die Balkansprachen weitergegeben und wie viel Lexik wurde übernommen? Ich möchte in kurzen Umrissen die Sprachkontaktinsel der… Donauschwaben auf dem Balkan. Diachrone Einblicke in die Lexik einer deutschen Sprachkontaktvarietät weiterlesen

Von Somsri zu Susie. (inoffizieller) Namenwechsel der Thailänder/-innen in Deutschland

Jirayu Tharincharoen | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Namenwechsel ist ein übliches Phänomen in vielen Gemeinschaften. Gemäß Nübling (2021) führen verschiedene Gründe zum Namenwechsel wie Eheschließung. Auch die Migration kann sich auf den Namenwechsel auswirken. Für die Bildung eines neuen Namens entwickeln die Migrant/-innen verschiedene Strategien (vgl. Menge 2000). Dabei werden auch Strategien für den Namenwechsel begründet. Beispielsweise… Von Somsri zu Susie. (inoffizieller) Namenwechsel der Thailänder/-innen in Deutschland weiterlesen

Multiethnolektales Zürichdeutsch: Dialekttransformation und soziolinguistische Wahrnehmung

Stephan Schmid, Marie-Anne Morand & Sandra Schwab | Universität Zürich Die Migrationslinguistik [1] beschäftigt sich mit einer Vielfalt von Sprachkontakt­phänomenen – darunter die Bewahrung der Herkunftssprachen [2], die zweisprachige Rede bei Migranten­kindern [3] oder der spontane Zweitsprachwerb bei Erwachsenen [4]. Seit der Jahrtausend­wende stehen aber unter dem Begriff ‘Multiethnolekt’ [5, 6, 7] vermehrt auch Sprechstile… Multiethnolektales Zürichdeutsch: Dialekttransformation und soziolinguistische Wahrnehmung weiterlesen

Die Entwicklung der tun-Periphrase im Barossadeutschen: Zwischen Temporalität und Aspektualität

Anna Saller | Universität Regensburg Das Barossadeutsche in Australien steht kurz vor dem Sprachwandel und zeigt viele Phänomene der Spracherosion, darunter auch die Konstruktion tun + Infinitiv. Neben der Verwendung in Konditionalsätzen (1), im Konjunktiv (2) und zur Betonung (3) wird oft ein habitueller (4) oder generell imperfektiver Charakter für die tun-Periphrase diskutiert – oder… Die Entwicklung der tun-Periphrase im Barossadeutschen: Zwischen Temporalität und Aspektualität weiterlesen

Strategien zum Sprachmanagement und die Vielfältigkeit der Informationsquellen zur bilingualen Erziehung in russischsprachigen Migrantenfamilien in Deutschland

Anna Ritter | Universität RegensburgTatjana Kurbangulova | Universität GreifswaldVeronika Wald | Universität Bamberg Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Kommunikation von russischsprachigen Migrantenfamilien in Deutschland. Im Fokus liegen die Strategien zum Sprachmanagement zwischen Eltern und Kindern sowie deren Informationsquellen zur bilingualen Erziehung (vgl. Schwarz/Verschik 2013, Nekvapil/Sherman 2015). Im Rahmen des Vortrages werden folgende Forschungsfragen… Strategien zum Sprachmanagement und die Vielfältigkeit der Informationsquellen zur bilingualen Erziehung in russischsprachigen Migrantenfamilien in Deutschland weiterlesen

„Das” ostbelgische Deutsch – Zwischen Standard und regionaler Varietät

Verena Rasp | Ludwig-Maximilians-Universität MünchenGabriel Rivera Cosme | Université du Luxembourg In Belgien, einem territorial mehrsprachigen Staat, ist Deutsch die Erstsprache (L1) von einer Minderheit (ca. 0,6% der Gesamteinwohnerzahl) im offiziell deutschsprachigen Gebiet im Osten des Landes. Nicht zuletzt durch die in den letzten Jahren ständig wachsende Autonomie dieses Gebietes (= Ostbelgien) spielen sowohl das… „Das” ostbelgische Deutsch – Zwischen Standard und regionaler Varietät weiterlesen

Language and Literacy Development in Refugee Children: Insights into Acquisition Processes from a Comparative Canadian-German Study

Katrin Lindner | Ludwig-Maximilians-Universität München Among migrating people refugees form a very special group.  The United Nations High Commissioner for Refugees defines them as those who are residing outside their country and cannot return due to well-founded fear of persecution on the basis of race, religion, nationality, political opinion, or membership in a particular social… Language and Literacy Development in Refugee Children: Insights into Acquisition Processes from a Comparative Canadian-German Study weiterlesen

Language shift among West Indian Panamanians

Catherine Laliberté | Ludwig-Maximilians-Universität München Between 1850 and 1914, thousands of anglophone Caribbean workers migrated to Panama to build the Panama Railroad and the Panama Canal, as part of the most significant trans-Caribbean movement the region had ever seen (see Conniff 1985, Senior 2014). Today, many of their descendants are Panamanian citizens and constitute a… Language shift among West Indian Panamanians weiterlesen